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Cellulite - Was ist das?

Cellulite

Cellulite – Was ist das?

Eine Krankheit ist sie nicht, die gefürchtete Orangenhaut. Cellulite ist lediglich eine Veränderung des Hautbildes und gefährdet allenfalls das Selbstbild der Betroffenen. Meist entsteht Cellulite durch Fettablagerungen im Fettgewebe der Unterhaut. Am häufigsten sind hier die Bereiche Oberschenkel, Hüfte, Gesäß und Bauch betroffen. Die Dellen werden verursacht, wenn sich gefüllte Fettzellen zwischen den Bindegewebsfasern durchdrücken.

Wodurch wird Cellulite aber genau verursacht?

Es stimmt – Cellulite überfällt nicht jeden Menschen, der ein wenig mehr Fett eingelagert hat. Sie kann jedoch auch sehr schlanke und dünne Menschen heimsuchen. Aktuelle Studien besagen, dass eine Störung des Gleichgewichts zwischen Fettaufbau und Fettabbau Schuld an der Cellulite ist. Im Grunde lässt sich das sehr leicht nachvollziehen. Fettzellen speichern – das ist ihre Programmierung. So nehmen sie auf, geben jedoch so gut wie nie etwas ab. Grund dafür ist die Zeit, als wir Menschen noch Energiespeicher für schlechte Zeiten anlegen mussten. Denn diese kamen gewiss.

Fettzellen sind also nichts anderes als ein Lagerraum für nicht verbrauchte Nährstoffe. Auch Abfallstoffe des Stoffwechsels werden hier eingelagert. Immer wenn mehr Nahrung zugeführt als verbraucht wird, kommen die überzähligen Nährstoffe in die Fettzellen. Der Mensch nimmt zu.

Begünstigt wird Cellulite von einem langsamen Stoffwechsel. Dieser behindert die Entsorgung der Stoffwechselschlacken und macht aus den Fettzellen eine Mülldeponie. Sind die Fettzellen ausreichend gefüllt, kann das Unterhautbindegewebe sie nicht mehr festhalten. Daher haben Frauen auch deutlich häufiger mit Cellulite zu kämpfen als Männer, denn in ihrer Unterhaut befinden sich mehr Fettzellen. Bei Frauen lagern die Fettzellen sehr viel ein und dienen als Energiespeicher für Schwangerschaften, Stillzeiten und andere körperliche Notzeiten. Dabei können sie um das hundertfache anwachsen. In Verbindung mit dem weiblichen Östrogen wird das Gewebe der Frauen weich und dehnungsfähig. Dadurch wird ein Enzym stimuliert, das die Produktion von Fett und die Einlagerung von Wasser noch zusätzlich fördert.

Ist die Cellulite da, sorgt sie für weitere Probleme. Stoffwechselprobleme entstehen, weil die aufgeschwemmten Fettzellen Blutgefäße und Lymphgefäße zusammenpressen und so der Abfluss des Blutes und der Lymphe behindert wird.

Kann man etwas gegen Cellulite tun?

Vorbeugend kann man auf jeden Fall etwas tun. Ist die Cellulite aber erst einmal entstanden, bedarf es großer Disziplin und Konsequenz, um das Hautbild zumindest zu verbessern. Da unzureichende Bewegung die Bildung von Cellulite unterstützt, ist die konsequente Bereitschaft Sport zu treiben notwendig. Ausdauersport und Kräftigungsübungen eignen sich hervorragend. So leeren sich die Fettzellen wieder und das Hautbild erfährt eine deutliche Besserung. Um der Cellulite den Kampf anzusagen, ist ein weitestgehender Verzicht auf einfache Kohlehydrate, ungesundes Fett, tierische Fette im Übermaß und Zucker und Salz notwendig.

Um Cellulite zu verhindern oder um bestehende Cellulite so gut wie möglich loszuwerden, ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Ballaststoffen immens wichtig. Kieselsäure, Silicium, Vitamin C, Kalium und Aminosäuren entwässern und straffen das Gewebe.
Um der Cellulite Herr zu werden muss man sich nicht in teuren Fitnessstudios anmelden. Wer diszipliniert zu Hause Sport treibt, öfter eine Runde joggt und sich überwiegend gesund ernährt, wird relativ schnell eine Verbesserung des Hautbildes feststellen. Reine Geldverschwendung sind auch die diversen Mittelchen und Cremes gegen Cellulite. Sie helfen laut Expertenmeinung absolut nicht, da die Wirkstoffe keine Chance haben, so tief in die Hautschichten einzudringen.

Cellulite zu haben ist definitiv kein Weltuntergang. Wen es erwischt, hat gute Chancen mit ein wenig Disziplin ein strafferes Hautbild zu erreichen.