Besenreiser

Besenreiser nennt man im Volksmund sichtbare Venen, welche sich als feinen Fäden an der Oberhaut abzeichnen. Sie leuchten meist blau oder violett und werden in der Medizin als Unterform der Varikose bezeichnet. Meist leiden Frauen an Besenreisern, obwohl auch Männer davon betroffen sein können. Häufig ist diese Krankheit eine vererbte oder angeborene Veranlagung. Dabei staut sich Blut in den Venen, welche durch die stetige Ausdehnung irgendwann nicht mehr in ihre eigentliche Form zurück gelangen. Dadurch werden sie irgendwann an der Oberhaut sichtbar. Eigentlich sind Besenreiser in den meisten Fällen völlig ungefährlich. Jedoch sind sie für die meisten Betroffenen eine Frage der Ästhetik.

Was hilft gegen Besenreiser

Der behandelnde Arzt sollte vor de eigentlichen Behandlung das gesamte Venensystem checken. Somit kann er erkennen, ob es sich um eine tiefergehende Erkrankung handelt oder tatsächlich nur Besenreiser vorliegen.

Verschiedene Methoden können helfen, die Besenreiser optisch zu beseitigen oder zu minimieren. Häufig bedient man sich einer Verödung der Besenreiser. Dies kann jedoch nur dann gelingen, wenn die Besenreiser von Zeit zu Zeit erneut verödet werden. Sie werden leider häufig nach der ersten Behandlung nach kurzer Zeit wieder sichtbar. Sind die Venen sehr fein, so kann auch eine Laserbehandlung für Abhilfe sorgen.

Verödung – was passiert dabei?

Der Arzt gibt ein Verödungsmittel in den Besenreiser. Dies geschieht mittels Spritzen. Dieses Mittel sorgt dafür, dass sich die Gefäße verschließen und somit veröden. Diese reduzieren sich in dessen Folge optisch. Es kann allerdings auch sein, dass der Arzt dazu rät, die Verödung mittels Schaum durchzuführen. In diesem Fall wird anstelle des flüssigen Mittels ein so genannter Mikroschaum eingespritzt. Dabei werden feinste Nadelstärken verwendet.

Im Gegensatz zur Laserbehandlung ist die Verödung nicht immer ganz schmerzfrei. Der Arzt sollte definitiv ein Spezialist auf diesem Gebiet sein. Menschen mit Nadelphobien können hier ernsthafte Probleme bekommen und sollten dann potentielle weitere Alternativen mit dem Arzt besprechen.